NRW: Der nordrhein-westfälische WG-Träger- und Fachverband WIG warnt vor „Eiszeit“ zwischen WG-Trägern und Sozialämtern

Mit Sorge beobachte er “zunehmende Verwirrungen und Verirrungen der Sozialverwaltungen im Umgang mit Wohngemeinschaften“, sagte der Gelsenkirchener Pflegeunternehmer Claudius Hasenau, Vorsitzender des Fachverbands „WIG – Wohnen in Gemeinschaft“ am 22. Februar.

Immer häufiger erfahre der Verband aus der Mitgliedschaft, dass Kommunen und Kreise entweder vorhandene Leistungs-, Qualitäts- und Vergütungsvereinbarungen kündigen oder sich einer entsprechenden Vereinbarung widersetzen.

Besorgt registrieren die WG-Experten zudem unzulässige Kürzungen bei den Kosten der Unterkunft, wenn WG-Mieter eigentlich Anspruch auf Hilfe zur Pflege hätten.

Claudius Hasenau: “Für uns sieht es so aus als hätten sich die Sozialverwaltungen abgestimmt, ihre obstruktive Haltung auf neue Anforderungen aus dem Pflegestärkungsgesetz III zu beziehen.

WIG lädt alle WG-Träger in NRW dazu ein, sich an einem auf Dauer angelegtem Fachaustausch und Benchmarkingkreis in der WIG-Akademie (im Wissenschaftspark Gelsenkirchen) zu beteiligen.

Es wird allerdings ein Entgelt erhoben. Das Gremium konstituiert sich am Dienstag, 21. März 2017, um 10 Uhr.

Moderiert werden die Zusammenkünfte durch den WIG-Fachverbandsvorsitzenden Claudius Hasenau sowie Roland Weigel, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Konkret Consult Ruhr (KCR).